06|08|2010
Flut-Land
Bei bestem Wetter eine Radtour zum Thema Hochwasser zu machen, ist immer eine kleine Herausforderung. Aber dank kompetenter Referenten von Stadt Köln, der Hochwasser-Bürgerinitiative aus Rodenkirchen und der Wasserschutzpolizei konnte auch auf dieser Tour ein Einblick in den sehr differenzierten Hochwasserschutz der Stadt Köln gewonnen werden.
Der Schwerpunkt lag diesmal - abgesehen von einer kurzen Baustellenbesichtigung an der Deutzer Rheintreppe - in der Betrachtung der sogenannten Retentionsräume, also Flächen entlang des Rheines, die im Falle eines Hochwassers geflutet werden, um den Wasserpegel zu senken.
Mit großem Interesse verfolgten die rund 60 Teilnehmer die Ausführungen von Uwe Härtel (Hochwasserschutzzentrale Köln) und Thomas Kahlix (Bürgerinitiative Hochwasser Rodenkirchen) zu den vielfältigen Schutzmechanismen, die nach den Hochwässern 1993 und 1995 entwickelt und mit hohem finanziellem Aufwand nun umgesetzt wurden. Auch die Logistik, die hinter solch umfangreichen Maßnahmen verbirgt, war Gegenstand zahlreicher Nachfragen und Diskussionen.
Weitere Informationen zum Hochwasserschutz erhalten Sie auch während der Schiffstouren mit Martin Stankowski am 3., 4., 10. und 12. September 2010: www.rheinische-welt-ausstellung.de
www.hkc-koeln.de
www.hochwasser.de