19|10|2011
Großes bürgerschaftliches Interesse an den "Gärten der Nationen"
Rund 60 interessierte Gäste kamen zur Bürgerinformation nach Sankt Augustin. Vorgestellt wurden in einem umfangreichen Vortragsprogramm und anschließenden Rückfragerunden die "Gärten der Nationen" als Teilmaßnahme des Regionale 2010-Projektes Grünes C in Sankt Augustin.
Innerhalb des zweistufigen Kooperativen Planungsverfahrens zum Grünen C, das von September 2005 bis Mai 2006 das Grüne C auf planerischer Ebene konkretisierte, bestand die Hauptaufgabe darin, Konzepte zu entwickeln, die den unterschiedlichen Landschaftsraum in seinen räumlichen Identitäten stärken und vermitteln. Für die Engstelle zwischen Menden und Mülldorf, für die der damalige Bebauungsplan die Festsetzung "Kleingartenanlage" getroffen hatte, wird eine thematische Neuausrichtung und damit ein konzeptionell völlig neuer "Landschaftsbaustein" zur Sicherung der Engstelle vorgesehen. Hier entstand die Idee, die angrenzende Bewohnerstruktur aufzugreifen und in dem Ansatz einer "internationalen Gartenanlage" mitzudenken und damit den Teilraum des Grünen C über die städtebaulich fixierende Komponente hinaus um einen sozialen und integrativen Aspekt zu erweitern.
Moderiert wurde die Bürgerinformation von dem technischen Beigeordneten der Stadt Sankt Augustin Rainer Gleß. Thomas Pätzold vom Tiefbau- und Grünplanungsamt der Stadt Sankt Augustin stellte den aktuellen Planungsstand vor und gab das Wort ab an Christoph Düsterdich, der als einer der Initiatoren des Vereins "Kulturgärten Sankt Augustin" über den noch zu gründenden Verein "Kulturgärten Sankt Augustin e.V. sprach. Joachim Boll vom Büro startklar.projekt.kommunikation stellte die prozeßhafte Projektentwicklung vor. Einen perspektivischen Blick "auf das was realisiert werden kann", gewährte der Vortrag von Tassew Shimeles, Stiftung Interkultur c/o Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum, indem als Best Practise die Internationalen Gärten Göttingen und weitere bundesweit realisierte Projekte vorgestellt wurden. Abschließend richtete Frau Joginder Robin einige Worte aus Sicht des Integrationsrates an die interessierte Bürgerschaft.
In der anschließenden fast zweistündigen Rückfragerunde wurden viele interessierte Fragen gestellt.
Weitere interessante Informationen zum Regionale 2010-Projekt unter den folgenden Links: