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13|01|2012

Regionale 2010-Projekt :terra nova – Forum nimmt Formen an

An der Tagebau-Kante bei Elsdorf sind inzwischen umfangreiche Baufortschritte am Forum :terra nova...

19|12|2011

Die Sieger des Fotowettbewerbs "Bewegtes Rheinland" stehen fest!

GAR-Vorsitzender Werner Stump und Geschäftsführer Rainer Overmann prämierten die besten Fotos

14|12|2011

RegioGrün: Revitalisierung der Lindenthaler Kanäle abgeschlossen

Nach mehr als einem Jahr der Bautätigkeit an dem Rautenstrauch- und Clarenbachkanal fließt wieder...

08|12|2011

Regionales Familienalbum erschienen

Die Regionale 2010 verabschiedet sich mit einem Familienalbum vieler Beteiligter und einem Film...

07|12|2011

Dhünnhochfläche erhält weiteren Zuwendungsbescheid

Die Anlage von drei Wanderparkplätzen im Regionale 2010-Projekt Dhünnhochfläche wird mit einer...

05|09|2010

Nicht alle Wege führten nach Rom

Der römische Strassenbau setzte Maßstäbe für 2000 Jahre

Seit dem Bau der Römerstraßen hat sich natürlich einiges geändert, aber bis zum 19. Jahrhundert hat es gedauert bis wieder mit einer solchen Qualität bebaut wurde. Die Trassen sind allerdings bis heute im Gebrauch, so die Luxemburger Straße in Köln. Man muss schon Fachmann sein, um im Moment die alten Trassen zu entdecken und so waren die Teilnehmer der Radtour entlang der alten Agrippa-Straße froh, mit Prof. Hans-Günter Horn einen ausgewiesenen Experten dabei zu haben. Der ehemals oberste Archäologe des Landes Nordrhein-Westfalen erläuterte nicht nur die Grundzüge des römischen Straßenbaus sondern auch die Vielzahl der Maßnahmen, die entlang der Strecke künftig das römische Leben sichtbar machen werden. Denn wie heute, sind die Straßen nicht nur Verbindungen zwischen A und B sondern auch Ausdruck einer Kultur und so wird es auch links und rechts neben der Straße künftig einiges zu entdecken geben.

 

Die Agrippa-Straße von Köln nach Lyon war nur ein Teil des über 100.000 km umfassenden Netzes des römischen Reiches über das Waren, Truppen, Botschaften und kulturelle Neuerungen transportiert wurden - in Friedenszeiten waren sie auch Beschäftigungsmaßnahme für die Soldaten, die "nebenberuflich" daher auch Straßenbauer waren, diese pflegten und bewachten.

 

Solch eine Römerstraße konnte durch die Anlage von beidseitigen Entwässerungsgräben und Reitwegen gute 25 Meter breit werden. In den Städten lag unter den Straßen zudem ein Entwässerungssystem, das heutigen Ansprüchen kaum nachstand. Die römischen Straßen waren somit auch ein Zeichen der Macht oder der Beherrschung der Natur und da darf es dann nicht erstaunen, dass auch die Etappen und Zielorte diese Macht widerspiegelten - durch eindrucksvolle Befestigungsanlagen oder durch luxuriöse Badeanstalten, deren Technik bis heute verblüfft. Beides kann in Zülpich besichtigt werden und vermittelt einen Eindruck von den Leistungen römischer Ingenieure und von der Kultur der damaligen Gesellschaft. Nach Abzug der Römer wurden die Straßen weiter genutzt und so haben die Orte an ihrer Trasse und besonders an Knotenpunkten zu anderen, z.B. mittelalterlichen Straßen (z.B. viele Orte im Rhein-Erft-Kreis oder Zülpich), ein großes geschichtliches Potential, was größtenteils noch auf seine Entdeckung wartet. Die Teilnehmer der Radtour von Erftstadt nach Zülpich waren jedenfalls begeistert über so viel Geschichte vor der eigenen Haustür.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: 

Erlebnisraum Römerstraße

 

Viele weitere Tipps und Termine finden Sie unter:

www.rheinische-welt-ausstellung.de

Bildrechte: Regionale 2010