19|06|2011
Projekttag Klosterlandschaft Heisterbach
Trotz des durchwachsenen Wetters machten sich am Sonntag einige hundert Besucher auf den Weg ins Siebengebirge, um eine informative und abwechslungsreiche „Zeitreise“ durch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Klosterlandschaft Heisterbach zu unternehmen.
Zum Auftakt begrüßten Vertreter der projektbeteiligten Partner, die gemeinsam an der Aufwertung des ehemaligen Klosters arbeiten, die Gäste auf dem Areal und luden sie ein, sich ein Bild vom Stand der Arbeiten innerhalb und außerhalb der Klostermauern zu machen. Während der neu angelegte Teich auf dem früheren Parkplatz, das Torhaus mit der historischen Allee, der Vorplatz des Brauhauses und der Wirtschaftshof bereits ihr neues Gesicht zeigen, sind die Arbeiten im Landschaftspark rund um die Chorruine noch in vollem Gange. Doch konnten die Besucher schon die neuen Wege erkunden.
Zahlreiche Interessierte schlossen sich den Themenführungen an: Die Stiftung Abtei Heisterbach bot Wissenswertes zur Historie des Klosters. Der Landschafts- und Gewässerplaner Professor Dr. Thomas Zumbroich erklärte den Gästen die Gewässerwirtschaft in der Klosterlandschaft und führte sie zu den revitalisierten Fischteichen intra und extra muros. Die Marienborn gGmbH informierte an ihrem Stand über die Arbeiten zum Ausbau des Altenheims.
Drei Stunden bestritt die Musikschule Königswinter mit Musik- und Tanzdarbietungen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm eine kulturelle Zeitreise für Groß und Klein. Auf dem erstmals stattfindenden Klostermarkt boten Produzenten aus der Region ihre Erzeugnisse, von Räucherfisch, Honig, Brot, über Wein, Eierlikör, Tee und Handarbeiten bis hin zur handgemachten Seife, an.
In der Zehntscheune spazierten Besucherinnen und Besucher im so genannten „Naexus“ der Fachhochschule Anhalt-Dessau, einem Illusionsraum, virtuell durch verschiedene Epochen der Klosterlandschaft, sodass die reiche (Bau-)Geschichte Heisterbachs lebendig wurde. Im Infopunkt informierte eine Ausstellung über das Projekt und das geplante Vermittlungssystem, das in Zukunft die Interessierten in der Klosterlandschaft unter anderem mit den natur- und kulturhistorischen Besonderheiten der Klosterlandschaft vertraut machen wird.
Auch die kleinen Gäste kamen auf ihre Kosten und konnten bei einer Schatzsuche spielerisch etwas über das frühere klösterliche Leben erfahren. Allein 70 Kinder stellten ihr handwerkliches Geschick unter fachlicher Leitung als „Steinmetz“ unter Beweis.
Mehr über das Projekt und die Angebote in der Klosterlandschaft Heisterbach erfahren Sie hier:
www.klosterlandschaft-heisterbach.de
Bilder: Ute Prang



von links: Peter Wirtz (Bürgermeister Stadt Königswinter), Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführung der Regionale 2010 Agentur), Dietmar Tendler (stellvertretender Landrat Rhein-Sieg-Kreis), Walter Wiehlpütz (Regionale-Beauftragter Rhein-Sieg-Kreis) und Dieter Kesper (Vorstand der Stiftung der Cellitinnen)












