20|07|2011
stadt :impuls gummersbach: Wohnen auf Ackermann
Bei der Vorstellung der Ideen zum Ackermann- Areal zeigte sich, dass das Thema Baugruppen auch in Gummersbach auf breites Interesse stößt. Um dieser innovativen Wohnform ein geeignetes Forum zu bieten, fanden mehrere Termine zum Thema statt.
Um dort alle Fragen zum individuellen Bauen in Gemeinschaft beantworten zu können, wurde die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH von Angelika Simbriger und Luise Willen vom koelnInstitut iPEK unterstützt, die seit vielen Jahren in Beratung und Projektmanagement für gemeinschaftliche Wohnprojekte tätig sind. Für die möglichen Baugruppen ist auf dem Ackermann- Areal ein Bereich für ca. 15 Wohneinheiten im Nordwesten (Quartier 3) vorgesehen.
Gemeinsam in einer Baugruppe planen, bauen und wohnen: Ziel der städtischen Entwicklungsgesellschaft ist es, eine Gruppe von Interessenten zu finden, die ein Baugruppen-Projekt vorantreiben kann. Dazu hat das Architekturbüro Luczak aus Köln, aktuell mit der Projektbetreuung der „Erste Baugruppe Köln-Sülz“ betraut, einen Entwurf entwickelt, der sich in besonderer Weise für die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse einer Baugemeinschaft eignet. Vielfältige Wohnungsgrößen, barrierefreie Wohnungen und Appartements sowie Stadthäuser sind hier möglich. Mitglieder einer Baugemeinschaft sind beispielsweise Familien mit Kindern, Paare, die sich nach dem Auszug der Kinder verändern wollen oder auch Singles, die an guter Nachbarschaft interessiert sind – eben einfach alle, die eine kommunikative Wohnsituation suchen. Individuelles Gestalten und kostengünstiges Bauen sind die weiteren wesentlichen Vorteile einer Baugruppe. Interessierte sind von Anfang an dabei und können so gemeinsam mit zukünftigen Nachbarn ihren Wohnraum planen. Die Baugruppenmitglieder entscheiden selber über Gemeinschaftsräume, Gärten und die Gestaltung und Nutzung des inneren Wohnhofes. Transparente Entscheidungen und geteilte Verantwortung machen das Bauen in der Gruppe leichter.
Neben Infos zu Beispielprojekten aus anderen Städten und der Vorstellung möglicher Organisationsmodelle wurden auch die Fragen beantwortet, wer in einer Baugruppe baut und wie die konkreten nächsten Schritte aussehen.
Ein weiterer Termin ist nach den Sommerferien für den 14.09.2011 um 18.30 Uhr im Bruno-Goller-Haus, Brückenstraße 4, 51643 Gummersbach vorgesehen. Neuinteressierte sind herzlich eingeladen.
Kontakt: EG Gummersbach mbH, 02261 6004-73, Lars-Christian Lange, Fabrikstraße 3, 51643 Gummersbach, lange(at)eg-gummersbach.de
Alle Infos auch unter: www.stadtimpuls-gummersbach.de
Entwürfe des Architekturbüro Luczak für das Ackermann-Areal finden Sie hier.