05|09|2011
Umsetzung weiterer Maßnahmen im Wasserquintett
Nach fast dreijähriger Bautätigkeit konnten vor wenigen Wochen die Arbeiten zur Inwertsetzung der Parkanlagen Schlosshagen Schloss Hückeswagen und die Arbeiten zur Gestaltung des Auenparks in der Wupperaue als weitere Maßnahmen im Rahmen des Regionale 2010-Projektes Wasserquintett erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben viele Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher die neuen Parkanlagen für sich entdeckt, einige besuchen sie bereits regelmäßig.
Unter der Beteiligung von Vertretern aus Politik und Verwaltung wurden die neugestalteten Parkanlagen Schlosshagen und Auenpark nun offiziell eröffnet und den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Die Einweihung und Begrüßung wurde von Bürgermeister der Stadt Hückeswagen, Uwe Ufer und Geschäftsleiter der Regionale 2010 Agentur, Dr. Reimar Molitor im Rosengarten des Schlossparks vorgenommen. Im Anschluss wurden die Anlagen den rund 50 interessierten Besucherinnen und Besuchern bei einer Führung vorgestellt.
Ziel der Maßnahmen am Schlosshagen war, die markante Landmarke als attraktives Verbindungselement zwischen der Wupperaue und der Altstadt in Stand und in Wert zu setzen. Durch gezielte Auslichtung wurden Sichtachsen freigestellt. Das Wegesystem und die historischen Mauern und Treppen wurden wiederhergestellt und der historische Rosengarten zum Aufenthalt inwertgesetzt. Besonderen Wert erhält die Anlage durch die Anbindung an den Landschaftsraum der Wupperauen und den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse.
Das Wasserquintett ist ein Projekt der Regionale 2010. Die Idee des Wasserquintetts ist es, einen in Deutschland in dieser Form einzigartigen Raum im Bergischen Land über kommunale Grenzen hinweg zu entwickeln.
Das Bergische Land ist geprägt von seinem engmaschigen Gewässernetz, das von zentraler Bedeutung für die Kulturlandschaftsentwicklung war und ist. Die Wipper/Wupper bildet seit jeher eine Verbindungsachse, entlang derer die Menschen der Region zueinander gefunden haben, entlang der sich die industrielle Entwicklung der Region vollzog und entlang derer sich das kulturelle Erbe entwickelte. Der Wasserreichtum der Region war entscheidend für den Bau der Talsperren im 19. Jahrhundert. Die fünf Talsperren im Projektgebiet haben dem „Wasserquintett“ seinen Namen gegeben.
Die vier Kommunen Hückeswagen, Marienheide, Radevormwald, Wipperfürth und der Wupperverband arbeiten in enger Kooperation mit dem Oberbergischen Kreis zusammen an diesem Projekt.
Interessante Links:
Regionale 2010-Projekt Wasserquintett
Bilder: Regionale 2010

V.l.: Uwe Ufer, Bürgermeister der Stadt Hückeswagen; Dr. Reimar Molitor, Geschäftsleitung Regionale 2010 Agentur





