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:projektverantwortlich

Stadt Bergisch Gladbach, Stadt Köln, Rheinisch-Bergischer Kreis

:status

A-Projekt

:beschreibung

Die Städte Köln und Bergisch Gladbach verfolgen mit der Entwicklung der kulturhistorisch bedeutsamen  ,Kultur- und Landschaftsachse Strunder Bach´ die Entwicklung einer durchgängigen Wegeachse und eines Leitkonzeptes der rechtsrheinischen „Radialen“ im Rahmen des Gesamtkonzeptes von ,RegioGrün´ , Planung Büro WGF Werkgemeinschaft Freiraum, Nürnberg.  

Hierbei soll die städtebauliche Ausprägung zur Zeit der frühen Industrialisierung, aber auch das Natur- und Kulturerbe des Bachlaufes thematisiert werden.

In einer Vertiefung der Gesamtplanung durch das Büro CONTUR2, Bergisch Gladbach, sind zunächst eine konkrete Routenplanung und Interventionsräume herausgearbeitet worden, die zugleich ein erzählerisches Potenzial aufweisen. Diese Bereiche sollen in verschiedenen Wettbewerbsauslobungen planerisch behandelt werden.


Für den Bereich des ländlichen Bachlaufes auf Herrenstrundener Gebiet ist zudem mit der Erstellung einer Kulturlandschaftsanalyse eine intensive Bearbeitung mit dem Ziel der kulturlandschaftlichen Inwertsetzung erfolgt. Dieser Ansatz wird im Rahmen einer beispielhaft geführten Bürgerdiskussion verankert aus der sich die Wertigkeit ergibt.

 

 

Kooperatives Planungsverfahren

Mit der Auslobung des begrenzten Kooperativen Planungsverfahren verfolgt die Stadt Köln die weitere Konkretisierung des Gesamtkonzeption zur ,Kultur- und Landschaftsachse Strunder Bach´ auf Kölner Stadtgebiet. 

Ziel des dialog-orientierten Wettbewerbsverfahren war es, Gestaltungsideen für vier ausgewählte Lupenräume auf Kölner Stadtgebiet zu entwickeln, die als prägende Strukturen zu einer nachhaltigen Aufwertung und Erlebbarkeit des Ortes und des jeweiligen Freiräume beitragen sollen.

Zwischen November 2007 und Februar 2008 sind von vier geladenen Planungsbüros Konzeptionen erarbeitet worden, die im Zwischenkolloquium und zur Abschlusspräsentation präsentiert und diskutiert wurden.

Die Jury tagte am 08. Februar 2008 und kam nach ausführlicher Beratung zu folgendem Ergebnis:

Für die östlichen drei Lupenräume

  • ,Landschaftspark Isenburg´, Köln-Holweide
  • ,Kreuzwasser´, Köln-Merheim
  • ,Wo die Strunde untergeht´, Köln-Buchheim

überzeugten durchgängig die Konzeptionen des Büros Lill+Sparla, Köln. Es wird empfohlen, das Büro mit der weiteren Planung zu beauftragen.

Für den westlichen Lupenraum

  • ,Strunde Delta´, Köln-Mülheim

wurde aufgrund der Impulse aus dem Wettbewerbsergebnis ein Sonderpreis an das Büro FSW Landschaftsarchitekten, Düsseldorf verliehen. Desweitern wird empfohlen, einen separaten städtebaulichen Wettbewerb zu diesem Lupenraum auszuloben. 

 

 

:wachendorff Gelände

Einen wichtigen städtebaulichen Lupenraum innerhalb des Strundekorridors stellt der Standort der ehem. Papierfabrik C.F: Wachendorff im Bergisch Gladbacher Stadtteil Gronau dar. Gemeinsame Zielsetzung der Stadt Bergisch Gladbach und der Eigentümerin ist die städtebauliche Reaktivierung des Areals. Entstehen soll ein hochwertiges gemischt genutztes Stadtquartier mit Wohnen und Arbeiten an der Strunde. Wesentliche städtebauliche und freiraumplanerische Zielsetzung ist dabei die Herstellung eines durchgängigen Freiraums an der Strunde und die attraktive Anbindung des Stadtteils Gronau an den flussbegleitenden Freiraum.

:sachstand und ausblick

November 2007 bis Februar 2008
Kooperatives Planungsverfahren zu vier ausgewählten Teilräumen auf Kölner Stadtgebiet

 

Januar 2008
Eröffnung des Investorenauswahlverfahrens Wachendorff-Gelände