Die Region Köln/Bonn ist eine stark urban geprägte Region mit städtischen Ballungsräumen wie Köln, Bonn und Leverkusen sowie einer Reihe weiterer Verdichtungsgebiete. Städtebauliche Themen spielen daher eine zentrale Rolle für das zukünftige Bild und die nachhaltige Entwicklung der Region.
Im Arbeitsbereich :stadt der Regionale 2010 sollen deshalb die städtebaulichen Zukunftsthemen der Region Köln/Bonn exemplarisch anhand von sieben modellhaften Schwerpunktprojekten diskutiert werden. Jeder der vier Landkreise der Region [Oberberg, Rheinberg, Rhein-Erft, Rhein-Sieg] und jede der drei kreisfreien Städte Köln, Bonn und Leverkusen verständigt sich demnach auf einen [prominenten] Ort, an dem die ‚Zukunft’ der Stadtentwicklung und innovative Ansätze des Städtebaus mit Vorbildwirkung für die Gesamtregion und darüber hinaus gestaltet werden sollen. Die Modellhaftigkeit der Projekte soll sich dabei beziehen auf
1.) Prozessqualität
Hierbei geht es um innovative und neue Ansätze von Beteiligungsverfahren [Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche, Nutzer und Unternehmen etc.], neuartige und qualitätvolle Planungsverfahren [Wettbewerbe, Bürgerwerkstätten] sowie um ein engagiertes und leistungsfähiges Projektmanagement, das dabei hilft, die Planungen und gesteckten Ziele vor Ort im Diskurs mit der Bürgerschaft qualitätvoll umzusetzen.
2.) Stadträumliche Qualität
Qualitätsvolle, außergewöhnliche Gestaltungsansätze in Städtebau, Architektur und Freiraumplanung stehen hier im Mittelpunkt des Interesses.
3.) Projektkommunikation / -präsentation
Hierunter sind Bürgerfeste, Aktionen und Events und eine professionelle Kommunikation und Präsentation des Projektes [Website, Broschüren, Dokumentationen etc.] zu verstehen.
Darüber hinaus besteht im Arbeitsbereich :stadt das Ziel, vor dem Hintergrund der behandelten Themen und Fragestellungen in den städtebaulichen Schwerpunktprojekten, einen regionalen Diskurs über die Zukunftsfelder und –fragen der Stadtentwicklung zu initiieren. Hierzu soll neben Foren und Veranstaltungen in den Einzelprojekten jährlich mindestens ein ‚regionalforum :stadt’ durchgeführt werden.

