,RegioGrün´ entwickelt aufbauend auf dem historischen Erbe des Inneren und Äußeren Kölner Grüngürtels fünf Freiraumkorridore, die als „Radialen“ die Erftaue und die bewaldete Ville erreichen und diesen Landschaftsraum zu einem dritten Kölner Grüngürtel machen. Die Korridore strukturieren den suburban geprägten linksrheinischen Raum und steuern somit die künftige Siedlungsentwicklung. Das System der Grünringe und -korridore wird als strategischer Ansatz auch auf der Köln-Deutzer Rheinseite entwickelt. Es knüpft dabei an den rechts-rheinischen Äußeren Grüngürtel an. Hiervon ausgehend stellen drei radiale Korridore die Verbindung ins Bergische Land her: entlang der Strunde, zum ,Grünen Fächer‘ und zur,Wahner Heide‘.
Ziel des Projektes ,RegioGrün‘ ist die nachhaltige Sicherung des Freiraums und die Schaffung eines zusammenhängenden Kulturlandschaftsnetzwerks. Hierbei werden die landschaftlichen Alleinstellungsmerkmale herausgestellt und die landschaftlichen, naturräumlichen, kulturhistorischen und technisch-industriell bedeutsamen Besonderheiten aufgegriffen. Das Projekt ,RegioGrün´ baut auf die im ,masterplan :grün´ angestrebte Vernetzung der Kulturlandschaften auf und konkretisiert diese Vorgabe für das abgegrenzte Projektgebiet.
Der weitere Qualifizierungsprozess orientiert sich an den im ,masterplan :grün´ formulierten Qualitätszielen und nimmt Bezug auf die Charakteristika der einzelnen Teilräume. Hierdurch entsteht ein räumliches Gefüge, das unter Berücksichtigung der vorgefundenen Landschaftsstrukturelemente wie Topografie, Wasser und Vegetation ein durchgängiges und markantes Raumerlebnis herstellt. Für die weitere Projektqualifizierung der Teilprojekte von ,RegioGrün´ wurde ein jeweils auf die einzelnen Projekte abgestimmtes Verfahren erarbeitet, das langfristig realisiert werden wird. Grundlage hierfür ist das Gesamtkonzept ,RegioGrün´.
Mit der Herausarbeitung eines Alleinstellungsmerkmals wurde eine Programmatik für die sechs Korridore entwickelt, deren Profilierung die Kommunikation stützt und die Außendarstellung verstärkt. Mit starken Bildern werden die einzelnen Korridore des Gesamtsystems ,RegioGrün´ erfassbar, die zum "Dritten Kölner Grüngürtel" führen:
Korridor Nord | Am Alten Rhein
Korridor Nordwest | Zu neuen Energien
Korridor West | Zwischen schnellen Wegen
Korridor Südwest | Zu den Villeseen
Korridor Süd | Die Rheinischen Gärten
Korridor Nordost | Kultur- und Landschaftsachse Strunder Bach
• Abschluss der freiraumplanerischen Gesamtperspektive
• Ratifizierung in den politischen Gremien
• Qualifizierung der einzelnen Freiraumkorridore und deren Teilräume in einzelnen Verfahren, z.B. Landschaftspark Belvedere, Kultur- und Landschaftsachse Strunder Bach, Lindenthaler Kanäle und Frechener Bach, Nordpark Pulheim, Landschaftspark Erftaue, Erlebnisraum Marienfeld, Kiesabbau Brühl-Wesseling-Köln, Ville-Seen













