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Schloss Homburg

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:kurzbeschreibung

Die Neupositionierung von Schloss Homburg in Form eines multifunktionalen Begegnungszentrums für Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ist Gegenstand des Projektansatzes im Rahmen der Regionale 2010. Ziel ist es, das Museum des Oberbergischen Kreises konzeptionell neu aufzustellen und die bestehenden räumlich-funktionalen Mängel zu beseitigen, um die kulturhistorischen Aufgaben auch weiterhin qualitativ hochwertig ausfüllen und zukunftsorientiert weiterentwickeln zu können.

Die beiden neuen, transparent anmutenden Gebäude des „Schloss.Forum Homburg“ werden auf dem Platz der derzeitigen Orangerie entstehen und mit einem neuen Foyer- und Empfangsgebäude mit dem Sayn‘schen Haus – dem Hauptgebäude des Schlosses – verbunden. In einem zweiten Bauabschnitt soll das „Rote Haus“ verlängert werden und u.a. eine Verpflegungsstation und Funktionen des neu gegründeten Kulturlandschaftsverbandes aufnehmen [vgl. Projekt Homburger Ländchen]. Auf dem Gelände entsteht zudem ein Zusatzgebäude mit Magazin- und Werkstatträumen für das Museum.

Gleichzeitig sollen die Außenanlagen des beliebten Ausflugsziels neu gestaltet und der Standort im Kontext des Kultlandschaftsnetzwerkes der Regionale 2010 in die wertvolle, das Schloss umgebende Kulturlandschaft des Homburger Ländchen/Bröltal eingebunden werden. In diesem Zusammenhang sind bereits an behutsam ausgewählten Stellen Sichtachsen freigelegt worden, um das markante Schloss aus der näheren Umgebung besser erfahr- und wahrnehmbar zu machen.

Nach dem Abriss der Orangerie sind von Februar bis zum Frühjahr 2010 archäologische Grabungen durch das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege durchgeführt worden. Diese haben für die Schlosshistorie äußerst wertvolle Erkenntnisse hervorgebracht und werden derzeit für die öffentliche Präsentation aufbereitet.

Der Start der Baumaßnahmen im Bereich der Pavillons ist für den Herbst 2010 geplant, die für das Rotes Haus sollen im Winter folgen.



:ausblick

• Ausführungsplanung und Umsetzung der Pavillons [ab Herbst 2010]
• Ausführungsplanung und Umsetzung des Roten Hauses [ab Winter 2010/2011]
• Entwicklung eines Präsentations- und Kommunikationskonzeptes