Das Projekt ‚wohnen am strom’ verfolgt das Ziel, auf ausgewählten Rhein-Standorten in Köln innovativen Wohnungsbau zu fördern. Damit soll das Erscheinungsbild der Kölner [und regionalen] Rheinufer in diesen Bereichen aufgewertet, das Wohnen am Rhein gestärkt und insgesamt ein Beitrag zur Attraktivierung der regionalen Flusslandschaft mit Vorbildwirkung geleistet werden.
In einem ersten Schritt hat die Stadt Köln eine Analyse ihres Rheinraums vorgenommen und dabei geeignete Standorte identifiziert, die städtebaulich und unter hochwasserschutzrechtlichen Gesichtspunkten für eine Bebauung in Frage kommen. Bebauungskonzepte für die Standorte wurden in einem internationalen Architekturwettbewerb entwickelt, dessen Ergebnisse an vier Standorten realisiert werden sollen.
Eine wesentliche Planungsgrundlage des Wettbewerbs bildete eine Machbarkeitsstudie, die die bautechnischen Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen an ein Bauen im hochwassergefährdeten Bereich aufzeigt und die im Jahr 2008 als Handbuch bundesweit veröffentlicht wurde.
Auf Basis der Ergebnisse des Wettbewerbs werden Strategien zur weiteren Entwicklung der Standorte und einer Qualitätssicherung bei der Realisierung der Projekte entwickelt. Der Projektansatz steht im engen Zusammenhang mit dem Kooperationsprojekt ,Stadträume am Rhein‘ der Montag Stiftung Urbane Räume und der Regionale 2010 Agentur.
• Entwicklung von Planungsrecht für die Standorte von ‚Wohnen am Strom’
• Ausschreibung und Vergabe der Grundstücke auf Basis der Wettbewerbsergebnisse durch die Stadt Köln







