Als Bestandteil des ‚masterplan :grün´ und seines Netzes der Kulturlandschaften schafft das ,Grüne C´ am Nordrand der Stadt Bonn über den Rhein hinweg eine Freiraumverbindung zwischen Kottenforst, Waldville, Rheinaue, Siegmündung, Siebengebirge und Pleiser Hügelland.
Das Projekt beschreibt einen Landschaftsraum im Spannungsfeld zwischen Siedlungs- und Ortsrandentwicklung, Wirtschaftswachstum, Agrarnutzung, Naherholung und Natur- und Landschaftsschutz. Es verklammert die Siedlungsräume mit Freiräumen, intensiver mit extensiver Nutzung sowie lineare mit flächigen Strukturen. Dabei unterliegt der Raum einem hohen Nutzungsdruck mit unterschiedlichen Ansprüchen. Insbesondere im Bereich Erholung werden hohe Ansprüche an die Erholungslandschaft an Rhein und Sieg gestellt. Der Landschaftsraum spiegelt als künstlich gestaltete wie auch naturnahe Landschaft zwischen dem nördlichen Ausläufer des Kottenforstes, den Rhein-Siegauen und dem Pleiser Hügelland, die Vielfältigkeit des Raumes wider.
Die Rahmenplanung des ,Grünen C´ setzt sich aus verschiedenen flächigen, vor allem linearen oder punktuellen Interventionen zusammen, die unter einem breiten Kommunikationsansatz im Raum des ,Grünen C´ verankert werden sollen.
Aus der Analyse der einzelnen Landschaftsteilräume heraus wurden Vorschläge entwickelt, die in unterschiedlicher "Ausbaudimension" den identifizierten Lupenraum stärken. Im Wesentlichen geht es um Maßnahmen, die die Freiflächensicherung oder die Freiflächenaufwertung betreffen oder die bestehenden verschiedenen Landschaften durch strategische Kommunikationskonzepte sichern sollen. Gemeinsam ist allen Räumen die akute Bedrohung durch expandierende Stadtränder und der Zerfall des Grünverbindungssystems in seinen Engstellen. Deshalb gilt das erste Augenmerk der Sicherung der Landschaft durch eine Stärkung der Ränder und der bestehenden Grünverbindungen. Die Teilräume weisen bereits heute erhebliche Potenziale auf. Es gilt in erster Linie die Belange der Nutzer zu stärken, den Landschaftsraum zu erhalten und darüber hinaus die Bürger auf diese vorhandenen Qualitäten aufmerksam zu machen.
Kooperativer Planungsprozess zu Umsetzung der Rahmenplanung
Weiterverfolgung der Entwurfsplanungen in den Lupenräumen
Erarbeitung des gemeinsamen Kommunikationskonzeptes














