Der Projektname ist Programm – die Wandlung der Wupper von einer landwirtschaftlich über eine industriell geprägte Flusslandschaft hin zu einem natur- und wohnortnahen Erholungsraum. Diese wollen die Projektträger Leverkusen, Leichlingen und Rheinisch-Bergischer Kreis zusammen mit dem Wupperverband gemeinsam nutzen, gestalten, erlebbar machen und durch innovative Methoden vermitteln. Ziel ist es, den räumlich-historischen Wandel der Unteren Wupper vom Müngstener Brückenpark in Solingen bis zur Mündung in den Rhein in Leverkusen beispielhaft erlebbar zu machen, die zukünftige Stadt- und Freiraumentwicklung daran auszurichten und den Wupperraum als bisherigen „Zwischenraum“ wieder aktiv zu nutzen.
Das Gesamtprojekt wurde in einem Projektdossier zusammenhängend dargestellt und mit allen Akteuren abgestimmt, um es im Früjhar 2009 von den zuständigen politischen Gremien beschließen zu lassen. Vorbereitende Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung von Vertiefungsräumen wurden parallel durchgeführt und abgeschlossen, z.B. ein Planungswettbewerb für den Leichlinger Stadtkern, im Rahmen dessen Konzepte für die stärkere Hinwendung der Innenstadt an die Wupper entwickelt wurden oder eine Planung für die Balker Aue unter Beteiligung der Anrainer. Auch der Bereich der Rehbockanlage in Leverkusen-Opladen wird im Rahmen einer integrierten Planung qualifiziert. Zudem wird die verbindende Infrastruktur mit dem Wupperwander und -radweg sowie ein Vermittlungssystem konkretisiert und abgestimmt.
Die Umsetzung erster Maßnahmen sollen ab Mitte 2010 starten.
• Weitere räumliche und thematische Konkretisierung der „Lupenräume“, der Verbindungs- und der Vermittlungskonzepte
• Vertiefende Planungen für die Innenstadt Leichlingens auf Grundlage des städtebaulich-freiraumplanerischen Planungswettbewerbs und Umsetzung erster Bausteine
• Entwicklung eines Kommunikations- und Präsentationskonzeptes
















