Der Flughafen Butzweilerhof – 1926 auf Initiative des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer erbaut – war in den 1920er und 1930er Jahren nach Berlin-Tempelhof der bedeutendste Luftverkehrsknotenpunkt Deutschlands und ging als „Luftkreuz des Westens" in die Geschichte ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor er jedoch an Bedeutung, da mit dem Flughafen Köln/Bonn in der Wahner Heide ein neuer Zivilflughafen für den Großraum Köln/Bonn erbaut wurde.
Heute gilt er nach Tempelhof als die größte erhalten gebliebene komplette Flughafenanlage der 1930er Jahre. Markantes und prägendes Charakteristikum der Flughafengebäude sind die deutlich sichtbaren Züge der Bauhausarchitektur. Seit dem Jahr 1995 setzt sich die Stiftung Butzweilerhof für die Restaurierung des seit 1988 unter Denkmalschutz stehenden Ensembles ein.
Der Butzweilerhof ist nicht nur ein Industrie- und Kulturdenkmal, sondern auch Zentrum und Namensgeber eines neuen Stadtteils im Kölner Nordwesten, das systematisch entwickelt wird und in dem der „Butz“ eine zentrale Stellung einnimmt. Neben der schrittweisen und denkmalgerechten Restaurierung der Flughafenanlage inkl. der Außenanlagen ist eine hochwertige Ausstellung zur rheinischen und nationalen Luftfahrtgeschichte samt Bibliothek, Gastronomie sowie Veranstaltungsmöglichkeiten in den verschiedenen Gebäuden und auf dem ehemaligen Rollfeld geplant, um den „Butz“ zum kulturellen und sozialen Zentrum des neu geschaffenen Stadtteils werden zu lassen.
• Konkretisierende Planungen für die [Rest-]Sanierung der Gebäude, die Freiflächen [Rollfeld und Landseite] und die Ausstellung
• Gründung und Aufbau einer tragfähigen Trägerschaftsstruktur und eines Betriebskonzeptes
• Entwicklung eines Präsentations- und Kommunikationskonzeptes












