Die Bandbreite der Projekte entlang des Rheinufers in der Region Köln/Bonn reicht von Natur bis Industrie, von historischer Stadtkulisse bis zu modernem Städtebau. Der Fluss trennt und verbindet Kulturlandschaften und Mentalitäten, er hat eine „richtige“ und eine „falsche“ Seite und er vereint Lebensfreude und Naturgefahren. Die Menschen in der Region Köln/Bonn bekennen sich zu „ihrem“ Rhein. Doch nur wenige kennen seine Geschichte, Potenziale und Gefahren. Um seiner Bedeutung für die Region gerecht zu werden und den Rhein damit zum Gegenstand einer kontinuierlichen Kommunikation zu machen, wird jährlich eine Rheinkonferenz durchgeführt, die sich konkreten Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen widmet.
Die regionalen Akteure sollen so stärker an das „Rückgrat Rhein“ herangeführt werden. Ziel ist es, durch ein erweitertes Wissen Perspektiven zu eröffnen, entlang des Flusses wechselseitige Lerneffekte zu ermöglichen und so auch einzelne Referenzprojekte zu entwickeln. Denn letztlich ist es der Rheinabschnitt zwischen dem Bayer-Kreuz und dem Drachenfels, der „unserem“ Rheinland seine eigene, unverwechselbare – und schwer beschreibbare – Charakteristik verleiht.
Die Rheinkonferenzen finden jährlich im Rheinforum der Stadt Wesseling statt.
2005 Logistik „Warenstrom“
2006 Hochwasser „Überfluss“
2007 Städtebau „Stadt(t)räume am Fluss“
2008 Literatur „Lesefluss“
2009 Tourismus „R(h)einströmen“
2010 "Zukunft Rhein" im World Conference Center Bonn
Rheinkonferenz 2010; Zukunft Rhein,
18./19.11.2010, WCCB Bonn


