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Bilder: Ute Prang, Regionale 2010

:langer tag der Region 2011

:,Langer Tag der Region' 2011

Zum letzten „Langen Tag der Region“ im Rahmen der Regionale 2010 traf sich die Regionale-Familie auf Schloss Eulenbroich in Rösrath.

 

Schloß Eulenbroich in Rösrath ist einer von vier außerschulischen Lernorten im Projekt „KennenLernenUmwelt“ - hier fand der "Lange Tag der Region" 2011 statt. 

 

Zum traditionellen Familientreffen am längsten Tag des Jahres kamen rund 650 Projektverantwortliche sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der Region Köln/Bonn und des Landes Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus waren anlässlich des besonderen Ereignisses, der Staffel-Übergabe an die südwestfälische Regionale, ebenso Vertreter der Regionale 2013 und auch der Regionale 2016 zu Gast. Die beiden nächsten Regionalen in Nordrhein-Westfalen stellten sich in einer Ausstellung vor. 

 

:touren 

Nach einer ersten kurzen Besichtigung des neuen Ensembles des sanierten Schloss Eulenbroich und dem Neubau, welcher eine der vier Bildungswerkstätten aus dem Projekt „KennenLernenUmwelt“ beherbergt, starteten die Teilnehmer mit dem Tourenprogramm. In Bussen ging es an die Projektstandorte von :metabolon, KennenLernenUmwelt, :aqualon und der Dhünnhochfläche, stadt: gestalten Bergisch Gladbach, Wahner Heide/Königsforst sowie Wupperwandel und Dhünnkorridor. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Teilnehmer am Nachmittag zurück, um den offiziellen Teil der Veranstaltung zu begehen.

 

Einen ausführliche Reportage zur :metabolon-Tour finden Sie hier.

 

:begrüßung

Im Anschluss an das Tourenprogramm wurden die Teilnehmer durch Rolf Menzel, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises und Marcus Mombauer, Bürgermeister der Stadt Rösrath begrüßt.

 

Rösraths Bürgermeister Martin Mombauer hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung des Projektes, zu dem das Schloss und ein Neubau für die Bildungswerkstatt gehören, hervor. „Hier wird ganz offensichtlich, dass die Regionale ein Erfolg ist.“ Beispielhaft hätten Rösrath, Overath, Lohmar und Troisdorf ein Bildungszentrum mit „überregionaler Strahlkraft“ geschaffen.

 

Für Rolf Menzel, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, ist die Regionale 2010 ein „toller Erfolg“, auf den alle Beteiligten „ein Stückchen stolz“ sein können. Aber das dürfe nun „nicht zu Ende sein“. Ganz wichtig sei es, die Projekte weiterzutreiben und die Kooperationen, die sich entwickelt haben, zu pflegen.

 

:rück-/ausblick 

Neben einer Ausstellung in den Räumlichkeiten des Schlosses, welche die Genese sowie die aktive Phase der Regionale und ihrer Projekt zeigte wurde im Rahmen der Reden und Gesprächsrunden auch ein Blick in die Zukunft der Region Köln/Bonn geboten.

 

Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, hob hervor, dass „Phantastisches erreicht“ worden sei. Die gesamte Region habe von den Projekten profitiert. Neben den anerkennenden und lobenden Worten kam insbesondere seine Zusage, dass die begonnenen Projekte ausfinanziert werden, bei den Zuhörern gut an.

 

Der Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Vorsitzender des Ausschusses der Regionale 2010 sowie Vorstandsvorsitzender des Vereins Region Köln/Bonn, Werner Stump, erinnerte daran, wie wichtig das Zusammenwirken der unzähligen Entscheider für das Gelingen der Regionale 2010-Projekte gewesen sei. „Das hat so gut geklappt, dass wir Rheinländer es geschafft haben, uns selbst zu überraschen.“

 

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln und Landesobmann der rheinischen Sparkassen, freute sich besonders über die gelungene Positionierung der Region als „starke Wissenslandschaft“. Stellvertretend hob er das Projekt „Zukunft in der Tasche“ hervor. Mit einem Mouseklick könnten sich junge Menschen darüber informieren, welche Möglichkeiten es in dieser Wissenslandschaft Rheinland gibt, sich ausbilden zu lassen.

 

Der Geschäftsführer der Regionale 2010 Agentur, Dr. Reimar Molitor, nutzte die Gelegenheit, um nach zehn Jahren Vorarbeit allen Beteiligten zu danken. Zugleich unterstrich er, wie wichtig es ist, „die Sachen nach Hause zu bringen“ und alle angelaufenen Projekte zu Ende zu bringen.

 

:staffel-übergabe

Abschließend wurde die Regionale Familie mit einem „lokalcolorierten“ Schlagabtausch zwischen Jürgen Becker und Martin Stankowski unterhalten, welcher dem Publikum die Eigenarten der beiden Regionen Köln/Bonn und Südwestfalen vor Augen führte. Im Anschluss schritt man zur feierlichen Übergabe des Staffelstabes durch die rheinische an die südwestfälische Regionale.

 

Zur Berichterstattung:
Kölnische Rundschau
Kölnische Rundschau - Lokalteil Rhein-Berg
Radio Berg
Bonner General-Anzeiger

 

Auch im zweiten Halbjahr 2011 gibt es zahlreiche Projektaktivitäten im Kontext der Regionale 2010. Einen Terminflyer finden Sie hier zum Download. Alle aktuellen Informationen finden Sie unter www.rheinische-welt-ausstellung.de

 

Text: Regionale 2010, Monika Salchert 

Bilder: Ute Prang