Austausch und Präsentation sind essentielle Bestandteile der Netzwerkbildung entlang des Rheins. Die Projektmesse der Rheinkonferenz 2010 war Ausgangspunkt für Kooperationen. (Foto: Anna Hepp)
Rheinkonferenz 2010 im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn. Zum ersten Mal trafen sich die Rheinregionen von der Quelle bis zur Mündung zum Austausch. (Foto: Anna Hepp)
Grundlage für den Austausch ist eine regionale abgestimmte Haltung zum Rhein. Die Region Köln/Bonn verabschiedete 2011 die erste Fassung ihrer Rheincharta.

#17

Rheinkonferenzen der Region Köln/Bonn

Flussräume sind Lebens-, Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsräume und erfüllen damit eine Vielzahl an Funktionen und differenzierten Nutzungsansprüchen auf beschränkter Fläche. Entsprechend vielfältig stellen sich die Herausforderungen der Region an ihren „Hausfluss“ - den Rhein - dar. Um die Bedeutung des Rheines stärker im Bewusstsein der regionalen Akteure zu verankern, hat die Regionale 2010 seit 2004 jährliche Rheinkonferenzen durchgeführt. Anfangs noch eher an die Planer der Region gerichtet, waren die folgenden Rheinkonferenzen für jedermann zugänglich. Die Konferenzen dienten als Forum für den Austausch zwischen den Disziplinen und widmeten sich konkreten Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen. Ziel dieser Veranstaltungen war und wird es sein, sowohl über den Dialog untereinander und mit geladenen Experten als auch über Referenzprojekte entlang des Flusses wechselseitige Lerneffekte zu ermöglichen. Im Sinne der zukünftigen Gesamtbetrachtung und Identitätsstiftung soll die fortlaufende Kommunikation die Akteure in der Region und darüber hinaus an den Rhein binden.

gefördert durch:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Städtebau-Förderung
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen