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Dhünnkorridor

Die Untere Dhünn gilt als Vorrangfluss zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Als Pilotprojekt genießt die Entwicklung des Gewässers beim Wupperverband und beim Land Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Zwischen der Mündung in die Wupper auf Leverkusener Stadtgebiet und dem Staudamm der Großen Dhünn-Talsperre spannt sich zugleich ein abwechslungsreicher Kulturlandschaftsraum mit großem Naherholungspotenzial auf. Eine Erfahrbarkeit der natur- und kulturräumlichen Besonderheiten an der Dhünn in ihrer Gesamtheit war lange Zeit nicht möglich. Daher stellte die Herstellung eines durchgängigen Dhünnweges inklusive eines Systems der Kulturlandschaftsvermittlung neben der Gewässerentwicklung die Kernmaßnahme im Projekt dar.

Standort

Dhünn- und Eifgenbachtal, Stadtgebiete Leverkusen, Bergisch Gladbach und Wermelskirchen, Gemeindegebiet Odenthal

Projektträger

Rheinisch-Bergischer Kreis, Stadt Leverkusen, Gemeinde Odenthal, Wupperverband

Gesamtkonzept

Arbos Freiraumplanung [Hamburg]

Kosten  / Finanzierung

3,7 Mio. Euro
Bund, Land Nordrhein-Westfalen, Stadt Leverkusen, Gemeinde Odenthal, Stadt Bergisch Gladbach und Wupperverband

Realisierungszeitraum

2008 - 2013

gefördert durch:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Städtebau-Förderung
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen