In Köln zeugen Hochwassermarkierungen von der permanenten Gefahr und der Notwendigkeit durch Technik und Bewusstseinsbildung die Schadenspotenziale zu minimieren. (Foto: Regionale 2010 Agentur)
Übung zum Aufbau mobiler Hochwasserschutzwände in Köln. (Foto: Bettina Fürst-Faste)
Schutz gegen Hochwasser funktioniert nur gemeinsam! Das HKC bündelt Informationen und entwickelt neue Maßnahmen. (Foto: Regionale 2010 Agentur)

#16

HochwasserKompetenzCentrum

Das „HochwasserKompetenzCentrum“ (HKC) ist ein von der Kölner Hochwasserschutzzentrale initiiertes, überregionales Projekt, das den unterschiedlichen Hochwasserschutzakteuren ein Netzwerk bietet. Durch den Austausch mit den Hochwasserakteuren, der Bevölkerung, Unternehmen, Wissenschaft und sämtlichen betroffenen Kreisen fördert die Arbeit des HKC die Hochwasservorsorge und vor allem die nachhaltige Sensibilisierung für diese Thematik. Die Arbeit zielt somit auf die Vermeidung von Hochwasserschäden und die Reduzierung des Schadenspotentials ab, indem es den Dialog ermöglicht. Damit folgt das HKC den Grundlagen des modernen Hochwassermanagements und unterstützt die drei Säulen Vorsorge, baulich/technischer Hochwasserschutz und integriertes Management. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Durchführung von konkreten Projekten, Forschungsvorhaben und Studien zu Grundlagen des Hochwasserschutzes, zu Starkregen/Sturzflutereignissen, zur Grundwasservorhersage oder zum Hochwassermanagement. Hierzu wurden interdisziplinär besetzte Fachbeiräte einberufen.

Standort

Region Köln/Bonn

Projektträger

Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR

Gesamtkonzept

Hochwasserschutzzentrale Köln

Kosten / Finanzierung

rd. 50.000 Euro
Regionale 2010 Agentur, weitere Mittel wurden und werden durch Mitgliedsbeiträge bereitgestellt.

Realisierungszeitraum

2006 – 2007

gefördert durch:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Städtebau-Förderung
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen